Rezension

Wonder Woman

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Autor: Leigh Bardugo
Verlag: dtv
Preis: 18,95€
Seitenzahl: 448
Erscheinungsdatum: 06.02.2018


Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden

Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte …

Ich finde das Cover total genial. Man weiß sofort, dass es um Wonder Woman geht, da man ihr Zeichen sieht, aber was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist dass das Gesicht von Wonder Woman nicht komplett zu sehen ist, denn so bleibt noch reichlich Spielraum für die eigene Fantasie.

Auch wenn ihr jetzt sagen werden „Jey wie kannst du nur?!“, ist dieses Buch tatsächlich das erste, welches ich von Leigh Bardugo gelesen habe. Meine Befürchtungen waren, dass der Hype um die Autorin nicht gerechtfertigt sind und ich im Endeffekt enttäuscht wäre, doch ich kann den Hype voll und ganz verstehen! Ich finde ihren Schreibstil unglaublich! Die Art wie sie die Gegend beschreibt, macht das Buch unglaublich lebhaft und ist auch gut portioniert, sodass man nicht auf den Gedanken kommt nur noch eine Ortsbeschreibung zu lesen. Vor allem aber gefällt mir die Art wie sie Diana darstellt, denn das ist ihr so unglaublich gut gelungen.

Diana möchte eigentlich nur ein Rennen gewinnen, doch sie entscheidet sich dafür einem Mädchen das Leben zu retten. War der Unfall des Mädchens, aber wirklich ein Zufall? Das Orakel warnt Diana und erklärt ihr, dass Alia die Kriegsbringerin ist, doch anstatt sie umzubringen, beschließt Diana sie nach Griechenland zu bringen, um sie von dem Schicksal der Kriegsbringerin zu befreien.

Diana gelangt zum ersten Mal in die Welt der Menschen und dies führt auch dazu, dass sie von Zeit zu Zeit immer wieder lustige Fragen stellt, doch das macht die Protagonistin unglaublich authentisch. Vor allem ist sie manchmal so unglaublich trocken, sodass mir immer mal wieder ein Schmunzeln entlockt wurde. Man findet hier ein Heldin zu der man aufschauen möchte, und immer versucht etwas gutes zu tun.

Alia die Kriegsbringerin ist ebenfalls ein ganz toller Charakter. Sie weiß zunächst nicht was sie ist und willigt trotzdem ein mit nach Griechenland zu gehen, um nicht mehr die Kriegsbringerin sein zu müssen. Was ich aber mehr als bemerkenswert finde, ist der Punkt, dass sie so selbstlos ist und lieber in dem jungen Alter sterben würde, anstatt für unzählige Kriege verantwortlich zu sein.

Man muss dazu sagen, dass ich bisher den Film nicht gesehen habe und daher nicht beurteilen kann, inwiefern sich die Geschichten ähneln. Jedoch ist das Buch des Öfteren total unvorhersehbar, womit immer eine tolle Spannung erzeugt wird und man einfach nur Spaß hat dieses Buch zu lesen und kann es euch echt nur ans Herz legen.

5 von 5 Buchherzen

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