Rezension

Gedankengewitter

Das Buch wurde kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Autor: Andy Feind
Verlag: Selfpublishing
Preis: 19,99€ als Hardcover
Seitenzahl: 284
Erscheinungsdatum: 14.08.2018


»Eine Depression ist wie jeder von uns: Einzigartig.«

Andy Feind ist depressiv. Und das auch noch chronisch.
Was mit sechzehn Jahren durch einen Schicksalsschlag beginnt, zieht sich wie ein dunkler Faden durch sein Leben.
Zweifel, Rückzugstendenzen, Selbsthass, Verluste und Suizidgedanken begleiten ihn auf Schritt und Tritt – sofern er überhaupt das Haus verlässt.
Bereits 2009 beginnt er mit dem Manuskript von »Gedankengewitter« und legt es aufgrund der Depression nach dreizehn Seiten in die Schublade. Sieben Jahre später beschließt er, das angestaubte Manuskript hervorzuholen, dieses Buch zu vollenden und dem »schwarzen Hund« endlich zu zeigen, wo es lang geht.
Mit schonungsloser Ehrlichkeit, erschreckenden Tatsachen und gelegentlichem Augenzwinkern widmet Andy Feind sich einer Erkrankung, die jederzeit wieder aufflackern kann.

Wir haben hier ein eher schlichtes Cover, welches allerdings gut zum Thema passt und meiner Meinung nach auch echt ansprechend aussieht! Außerdem sehen wir Autor Andy, was das Buch direkt authentischer wirken lässt, da das Buch von der Depression des Autors handelt.

Bevor ich mit dem lesen begonnen habe, habe ich mir natürlich noch einige Gedanken zu dem Schreibstil gemacht. Konnte mich ein Buch, dass sich mit so einem ernsten Thema so packen, dass ich es nicht aus der Hand legen kann? War es überhaupt möglich bei so einem Buch von einem angenehmen Schreibstil zu sprechen? Die Antwort lautet: Ja! Andy hat es geschafft mich mit seinen Worten an sein Buch zu fesseln und dafür gesorgt, dass ich jedes Wort regelrecht in mich aufgesogen habe! Er überzeugt mit einer erschütternden Ehrlichkeit und ja Andy ist jemand mit dem man sich glaube ich super unterhalten kann!

Wie bereits erwähnt geht es in dem Buch um die chronischen Depressionen von Andy und inhaltlich möchte ich eigentlich gar nicht zu viel von seiner Geschichte vorwegnehmen, deswegen möchte ich an dieser Stelle eigentlich nur mitgeben: lest es, es lohnt sich. Meiner Meinung nach wird immer noch viel zu wenig über diese Krankheit gesprochen und Andy schafft es einen mit seinen Worten in den Bann zu ziehen. Während des Lesens habe ich gelacht und geweint und war regelrecht überwältigt von seiner Geschichte, vor allem da ich selber nie mit Depressionen zu kämpfen hatte, konnte ich so einen besseren Einblick von einem Betroffenen bekommen und bin dem Autor unendlich dankbar, dass er so ehrlich über seine Krankheit spricht!

5 von 5 Buchherzen

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